Nationalgalerie Prag – Messepalast (Veletržní palác)

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Zu seiner Zeit der größte Bau seiner Art weltweit und in Prag das erste funktionalistische Gebäude aus dem Jahre 1928 dient heute den Zwecken der Nationalgalerie. Die einzigartige Sammlung tschechischer und internationaler moderner Kunst umfasst zum Beispiel eine außergewöhnlich wertvolle Sammlung an französischer und europäischer Kunst mit Werken von Pablo Picasso, Georges Braque, Auguste Renoir, Vincent van Gogh, Gustav Klimt u. a.

Beschreibung des Objekts

Die Geschichte der Bauwerke

Messepalais – Museum moderner und gegenwärtigen Kunst – Nationalgalerie Prag

Nach der ersten Prager Mustermesse im Jahr 1920, entstand der Gedanke ein neues Messegebäude zu erbauen, denn die Pavillons des alten Messegeländes reichten nicht mehr aus. Bereits im Jahr 1919 wurden die Prager Mustermessen gegründet, die die Ökonomik des neuen Staates unterstützen und ein eigenes an Wien unabhängiges Handelszentrum aufbauen sollten. Es entstand eine Baugenossenschaft, die Grundstücke in der Nähe des alten Messegeländes kaufte und darauf drei Handelspaläste und ein Hotel als Handelszentrum und Sitz jener Firmenrepräsentationen, die bei uns unternahmen, bauen sollte. Das Projekt war von den Architekten Oldřich Tyl und Josef Fuchs. Im Jahr 1925 wurde mit dem Bau begonnen, das erste Palais, das jedoch aus finanziellen Gründen als einziger gebaut wurde, wurde anlässlich des 10. Jubiläums Entstehung der Republik im Jahr 1928 eröffnet. In jener Zeit handelte sich um den größten Bau solcher Art in der Welt und in Prag war es das erste Gebäude im Stil des Funktionalismus. Auf der Fläche von 140 x 80 m wurde ein riesiger einheitlicher rechteckiger Block erbaut, mit zwei unterirdischen und acht überirdischen Etagen, die Höhe betrug 37 m. Die Fläche der zwei zentralen Ausstellungsräume betrug 24 000 m2. Im südlichen Teil befindet sich eine 15 m hohe Halle mit dem Grundriss 80 x 40 m, die ursprünglich für Erzeugnisse der Schwermaschinenindustrie bestimmt war. Um sie herum steigen die einzelnen Ausstellungsetagen mit einer einfachen Stahlkonstruktion. Im nördlichen Teil ist eine kleine Wandelganghalle, die alle Etagen durchgeht und ebenfalls mit Oberbeleuchtung ausgestattet ist. Es ist einer der beeindruckendsten Räume in den Bauten des 20. Jahrhunderts. Neben Messeexposition war im Palais im Herbst 1928 das slawische Epos, das Alfons Mucha Prag schenkte, vorgestellt. In den 30er Jahren wurde im Untergeschoss ein Kino gebaut, im Erdgeschoss ein Restaurant und im 6. Stock ein Café mit Aussicht. Seinem Zweck diente das Palais bis 1949, nur während der Okkupation nutzten es die Deutschen als eine Sammelstelle für Juden vor den Transporten in die Konzentrationslager. Seit 1951 diente das Palais als Administrativgebäude einiger Unternehmen des Außenhandels. Am 14. 8. 1974 brannte das Gebäude völlig aus, man überlegte es niederzureißen. Diese Idee wurde nicht realisiert, da das Palais im Jahr 1976 auf die Liste der kulturellen Denkmalimmobilien eingeschrieben wurde und zwei Jahre später bekam es für ihre ständige Exposition der modernen Kunst die Nationalgalerie. Für diesen Zweck wurde es nach dem Entwurf des Architekten Miroslav Masák und der Projektanten SIAL Liberec rekonstruiert. Feierliche Eröffnung der Exposition der Nationalgalerie fand am 13. 12. 1995 statt.

Öffnungszeit

januar - dezember

Di, Do, Fr, Sa, So: 10:00 - 18:00

Mi: 10:00 - 20:00

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Kontakt

Dukelských hrdinů 47
Holešovice
17000 Praha 7

+420224301122
http://www.ngprague.cz
info@ngprague.cz

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